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Wer mit seiner Homepage Geld verdienen will, für den ist Conversion-Tracking unverzichtbar. Denn durch Conversion-Tracking kann man wichtige Ziele der Homepage messen. Noch wichtiger sind diese Messungen bei Onlineshops, um die Topkundenquellen zu identifizieren. Wichtig hierbei ist zu bewerten, welche Nutzerquellen (Google, Facebook, Instagram und Co.) wirtschaftlich verträgliche Kosten im Vergleich zum Umsatz bringen. Dies kann noch weiter unterteilt werden auf die einzelnen Werbeformen (Google Suchergebnisse oder Google Ads), die einzelnen Nutzergeräte, der zeitlichen Ausspielung oder geografischen Segmentierung. Hat man erstmal angefangen, sind die Möglichkeiten der Messungen von Nutzern auf der Seite unermesslich. Es ist also notwendig sich genau zu überlegen, was für eine gute Erfolgsmessung relevante Ziele sind. Das aber überhaupt etwas gemessen und ausgewertet wird, ist für eine zielorientierte Homepage heutzutage ein unverzichtbare Maßnahme der Erfolgskontrolle.

Welche Ziele sollte ich definieren und wie kann ich das unterteilen?

Wichtig hierbei ist erstmal zu unterscheiden, ob ich einen Onlineshop oder eine Businesshomepage betreibe mit der ich Kontakte generieren will. Bei Onlineshops dürfte schnell klar sein, dass das Hauptziel im Verkauf der Produkte liegt. Neben diesem Hauptziel gibt es aber auch Zwischenschritte die interessant sind. Wie viele Nutzer legen etwas in den Warenkorb? Wieviele Nutzer klicken dann auf Kaufen oder starten anschließend garnicht erst den Kauf? Welche Produkte werden angeschaut? Wie ist das Verhältnis zwischen Produktansicht, Warenkorb und Produktkauf? Bei Businesshomepages ist das ganz anders. Hier liegt der Fokus in der Kontaktgenerierung (Leadgenerierung). Mögliche Ziele sind dann folgende: Wie viele Personen haben mich angerufen? Wie viele Nutzer haben mein Kontaktformular abgeschickt? Wieviele Nutzer haben auf der Startseite „mehr lesen“ geklickt? Wieviele Nutzer haben meine PDF heruntergeladen oder wie viele Nutzer haben sich für meinen Newsletter angemeldet?

Die Möglichkeiten sind somit vielseitig und es liegt an jedem Unternehmen zu entscheiden, welche Ziele es Wert sind gemessen zu werden, um einen Mehrwert zur Steigerung der Unternehmensziele zu leisten.

In diesem Zusammenhang fallen dann oft folgende Fachbegriffe: die Macro- und Microconversion. Die Macroconversion oder einfach nur Conversion genannt, beschreibt Messziele, die direkt mit den Hauptzielen einer Homepage in Verbindung stehen. Hier sind also Ziele wie die Eintragung ins Kontaktformular, die Anzahl der Anrufe oder Produktkäufe gemeint. Bei einer Microconversion hingegen sind kleine Ziele wie der Aufruf wichtiger Unterseiten oder die Anzahl von Warenkorbplatzierung gemeint. Die Microconversion soll somit helfen, den Prozess hin zur Macroconversion zu optimieren. Während die Macroconversion das Ergebnis der gesamten Online-Marketing-Maßnahmen darstellt und somit hilft die Unternehmensziele zu erreichen. 

Werden die Unternehmensziele noch nicht erreicht, können diese Informationen sowohl auf Homepageebene, wie auch für die einzelnen Nutzerquellen (Google oder Facebook) betrachtet und ausgewertet werden. Entsprechende Optimierungsmaßnahmen für die Homepagegestaltung oder dem Werbekampagnensetup können aus diesen Daten abgeleitet werden. Die Folge sind sogenannte A/B-Tests mit denen man die Veränderungen an den Werbekampagnen oder der Homepagegestaltung verifizieren kann, um somit eine kontinuierliche Annäherung an die Unternehmensziele zu erreichen. Die nähere Erklärung von A/B-Tests werden jedoch in einem anderen Blogbeitrag behandelt.

Sind diese Funktionen auf der Businesshomepage oder dem Onlineshop eingetragen ist es wichtig diese Daten irgendwo zu sammeln. Das passende Tool dafür ist Google Analytics.

Conversiontracking mit Google Analytics

Der große Vorteil von Google Analytics ist die Erfassung aller notwendigen Informationen der Seitenbesucher. Welche Zielseiten wurden besucht? Von welcher Nutzerquelle (Googlesuche, Ads, Facebook, u.v.m.) kommt der Nutzer? Über welches Endgerät geriet der Nutzer auf die Seite? Diese Informationen können dann mit den Micro- und Macroconversions verbunden werden und man erfahrt, welche Bereiche für eine Steigerung der Conversion-Rate sorgen. Die Conversion-Rate zeigt auf, wie das Verhältnis zwischen der Anzahl der Nutzer und der tatsächlichen Durchführung der Conversionziele ist. Wir erfahren somit welche Bereiche die Nutzer überzeugen, welche Werbequellen gut performen und welche Werbemaßnahmen sich im besten Fall refinanzieren können.

Es gibt also eine extrem große Datenmenge die man auswerten kann, um zu  lernen, wie sich die Zielgruppe auf den Zielseiten verhält. Hinzu kommt, dass man diese Nutzer im Anschluss durch Remarketingmaßnahmen erneut ansprechen kann, um den Kundenwert weiter zu steigern. Remarketingmaßnahmen können bspw. Anzeigentexte auf Google.de sein, die nur Nutzern angezeigt werden, die schon einmal auf der Homepage bzw. dem Onlineshop waren. Der berühmte Turnschuh, der einen durch das ganze Internet verfolgt ist nur ein Beispiel dafür. Zum Thema Remarketing wird es ebenfalls einen eigenen Blogbeitrag geben.

Conversiontracking durch Kampagnentracking

Eine weitere Trackingform neben Google Analytics ist die Möglichkeit die Trackingmethode von Werbekampagnenanbietern wie Google Ads, Microsoft Advertising oder Facebook zu nutzen. Durch die Nutzung dieser Trackings wissen Sie genau wie die Nutzer dieser Quellen auf Ihren Webseiten performen. Eine Wirtschaftlichkeitsprüfung und eine bessere Budgetallokation ist somit viel besser möglich. Zusätzlich bieten diese Kampagnentrackings zusätzliche Messmöglichkeiten. So bietet das Google Ads-Tracking die Möglichkeit von Cross-Device-Tracking. Dieses Tracking erlaubt es einem die Nutzer über alle Endgeräte hinweg zu verfolgen. Das Smartphone ist mittlerweile oft der erste Berührungspunkt zwischen Nutzer und Unternehmen. Über dieses Endgerät erfolgt dann oft aber nicht mehr der Kauf des Produktes. Dafür wird dann meist noch der klassische Desktop-PC oder das Notebook genutzt. Da es aber für den Werbetreibenden wichtig ist, den Nutzerverlauf des Kunden zu kennen, um diese Informationen für die Kampagnenoptimierung zu berücksichtigen, sind solche zusätzlichen Trackingverfahren ein wichtiger Baustein für die Erfolgmessung. Denn nur wer das Nutzerverhalten seiner potenziellen Kunden kennt, kann seine Kampagnen zu einem zufriedenstellenden ROI (Return on Investment) optimieren und steuern.

Zusammenfassung Conversion-Tracking

Conversion-Tracking darf heutzutage in keiner Online-Marketing-Strategie mehr fehlen. Auch die technischen Möglichkeiten der Umsetzung haben sich in den letzten Jahren stark vereinfacht, so dass es mittlerweile keine Ausrede mehr gibt, warum eine Erfolgmessung nicht stattfindet. Beim Erstellen einer passenden Conversion-Tracking-Strategie gilt es dann zwei Herausforderungen zu meistern. Die erste Herausforderung liegt darin die Microconversions richtig zu setzen und zu identifizieren, damit es später möglich ist aus den gewonnen Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen. Welche Aktionen würdest du als Nutzer gehen, wenn du deine Homepage betrittst bzw. welche Aktionen sind vom Nutzer notwendig, um die entsprechende Unternehmensziele zu erreichen. Hilfreich ist hierbei auch immer der Nutzerfluss-Bericht in Google Analytics, der hierzu aufschlussreiche Informationen bietet.

Die zweite Herausforderung liegt in der richtigen Implementierung. Hier macht es Sinn auf den Google Tag Manager zu setzen. Mit diesem hilfreichen Google-Tool ist mittlerweile ohne viel Programmieraufwand möglich ein komplexes Conversion-Tracking-Konzept umzusetzen.

Werden die beschriebenen Schritte konsequent umgesetzt, steht einem mit Conversion-Tracking ein starkes Instrument zur Verfügung, um seine Homepage bzw. Onlineshop, sowie seine Werbekampagnen wirtschaftlich erfolgreich zu steuern und zu optimieren.

Hast du Probleme mit der Umsetzung oder keine Zeit dafür, dann nutze unser Kontaktformular oder rufe uns direkt an und wir unterstützen dich bei der Umsetzung.

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