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Durch die vielseitigen Möglichkeiten der Unternehmensausrichtung und der Positionierung gegenüber dem Wettbewerb im Marketing darfst du keine Zeit verlieren oder die Entwicklung deiner Strategie vernachlässigen. Durch die zunehmende Einfachheit der Erfolgsmessung im Online Marketing ist es notwendig, die wichtigsten KPIs (Key Performance Indicators) genau im Blick zu haben, sowie sicherzustellen, dass die Ausrichtung der Homepage und aktive Werbekampagnen auf dem richtigen Weg sind. Mit diesen Kennzahlen können Sie genau sehen, was gut läuft und wo noch Optimierungsbedarf besteht. Diese Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, kann entscheidend sein, wenn es darum geht, der Konkurrenz ein Stück voraus zu sein oder Geld in unrentablen Kampagnen zu verbrennen.

Durch die Vielseitigkeit der vielen Kennzahlen im Online-Marketing fällt es jedoch oft schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen und die richtigen Kennzahlen für das aktuelle Problem zweifelsfrei zu identifizieren. Denn nur wer die richtigen Indikatoren erkennt, kann seine Optimierungen erfolgswirksam durchführen.

Die richtige strategische Ausrichtung benötigt somit die passende Analyse mit den richtigen Metriken. Im folgenden erfährst du welche das sind:

  1. Impressionen

    Die Idee hinter einer Werbebotschaft ist die Sicherstellung, dass möglichst viele Nutzer sie sehen. Die Anzahl an Impressionen gibt somit an, wie oft die Werbebotschaft der definierten Zielgruppe angezeigt wurde. Hierdurch ist somit wunderbar die Reichweite im eingestellten Zielgebiet ablesbar und kann ins Verhältnis zur Gesamtgröße der Zielgruppe gesetzt werden. Bei der Schaltung von bezahlten Anzeigen bei Google bekommt man im Google Ads – System neben den Impressionen auch immer den Anteil der möglichen Impressionen ausgewiesen. So erhält man einen guten Einblick über die Sichtbarkeit des gesamten Suchvolumens der Zielgruppe und kann dadurch Rückschlüsse auf seinen Marktanteil an Anzeigenausspielungen ableiten. Weiterhin ist es auch möglich abzulesen, mit welchen Konkurrenten im Anzeigenmarkt auf Google man zusammen angezeigt wird. Ein Rückschluss auf mögliche Konkurrenten ist somit auch gut möglich. Bei den normalen Suchergebnissen (organische Suche) kann man über die Google Search Console analysieren welche Unterseiten der Homepage mit welchen Titeln und Beschreibungen auf den vorderen Plätzen in den Google Ergebnisplätzen erscheint, dies erfordert jedoch umfangreicher Suchmaschinenoptimierung.

  2. Klicks

    Mit Klicks wird letztenendes Ausgesagt, wie überzeugend die bezahlte Anzeigen oder das organische Suchergebnis für den betrachtenden Nutzer bzw. die Zielgruppe war. Die Anzahl der Klicks zeigt somit wie viele Besucher die verlinkte Unterseite der Unternehmenshomepage aufgerufen haben.

  3. CTR

    Die CTR (Click-Through-Rate oder zu deutsch Klickrate) ist das Verhältnis zwischen Impressionen zu Klicks in Prozent. Über diese Kennzahl kann die Qualität der Werbebotschaft gegenüber dem Nutzer beurteilt werden. In der Regel sollte diese bei 2-5% liegen. Bei sogenannten Long-Tail-Keywords (Suchbegriffe die sich aus mehreren Begriffen zusammensetzen) sollte die CTR in der Regel über 5% liegen. Ist die CTR zu niedrig gilt es die Werbebotschaft die den Nutzern angezeigt wird anzupassen.
  4. CPC

    Der CPC (Cost-per-Click oder zu deutsch Klickkosten) zeigt an, wie viel mich der Klick eines Nutzers durch eine bezahlte Anzeige gekostet hat. Dadurch bekommt man einen ersten Ansatz über die Höhe möglicher Kosten, um das Werbebudget entsprechend festzusetzen. Denn kostet ein Klick einen Euro und man hat lediglich 2€ am Tag für eine Werbekampagne übrig, braucht man sich nicht wundern, wenn die Kampagne nicht der große Wurf wird, da man kaum Sichtbarkeit und Klicks erhält. Denn sobald das Budget aufgebraucht ist, wird man auch nicht mehr angezeigt. Eine Anpassung des Werbebudgets an die CPC-Kosten ist somit geboten. Generell ist es sinnvoll einen möglichst Niedrigen CPC im Verhältnis zur Sichtbarkeit zu erreichen.
  5. CPM

    Der CPM (Cost-per-Mile oder zu deutsch TKP (Tausender-Kontakt-Preis) ist eine Kennzahl aus dem Bereich der Bannerwerbung. Google bietet neben der Anzeigenschaltung auf Keywords auch interessenbezogene Anzeigenschaltungen an. Die Bepreisung kann hier auch über den Tausend-Kontakt-Preis erfolgen. Hier wird somit abgerechnet, wie oft eine Anzeige aufgespielt wurde und dann ein Betrag ausgegeben. Dieser kann dann bei Bedarf in CPC umgerechnet werden.
  6. Seitenbesuche pro Nutzer

    Diese Kennzahl gibt an, wie viele Unterseiten ein Besucher sich während einer Sitzung auf deiner Homepage angeschaut hat. Ein möglichst hoher Wert kann positiv, aber auch negativ gewertet werden. Wenn dein Angebot das du dem Besucher zeigen willst über mehrere Unterseiten geht, willst du ja auch, dass sich der Besucher diese auch anschaut. Schaut er sich aber unzählige Unterseiten an, kann das ein Grund sein das deine Homepage zu kompliziert aufgebaut ist und der Nutzer erstmal nach den relevanten Unterseiten suchen muss. Somit kann diese Metrik dir helfen, mehr über deine Homepagequalität gegenüber deiner Zielgruppe herauszufinden.
  7. Durchschnittliche Sitzungsdauer der Nutzer

    Mit dieser Kennzahl kannst du identifizieren, wie stark sich deine Seitenbesucher bzw. Zielgruppe mit deiner Homepage beschäftigen. Zur Bewertung dieser Kennzahl gilt folgende Regel. Prüfe wie lange du für das Betrachten und Lesen der entsprechenden Unterseite benötigst und vergleiche diesen Wert mit dem Wert der Besucher. Weicht dein Wert stark von der durchschnittlichen Sitzungsdauer ab, stimmt etwas mit deiner Seite nicht und du solltest diese optimieren.
  8. Absprungrate

    Eine weitere Kennzahl zur Überprüfung der Qualität deiner Seite ist die Absprungrate. Diese Kennzahl zeigt dir an, wann ein Besucher auf die Homepage gelangt und sofort wieder verlässt. Sollte deine Homepage nicht nur aus einer Seite bestehen, bedeutet dies, dass die Besuchern möglicherweise nicht das gefunden haben, was sie gesucht haben oder die Inhalte irrelevant waren. Um dies zu verhindern, gilt es mittels eines Tools wie Google Analytics zu analysieren, welche Seiten eine hohe Absprungrate besitzen, um die Inhalte dort zu optimieren.
  9. Conversion

    Nur mit Klicks auf seiner Seite kann kein Unternehmen das mit dem Internet Geld verdienen will überleben. Unternehmen die eine Homepage besitzen wollen damit auch Geld verdienen. Durch das Conversion-Tracking haben Unternehmen die Möglichkeit dieses Unternehmensziel zu analysieren und zu steuern. Sowohl die Homepage, als auch die Online Marketing Aktivitäten können mittels Conversions analysiert und optimiert werden, sowie auf ihre Wirtschaftlichkeit überprüft werden. Die Conversion ist somit die Wandlung eines Klicks in eine wertvolle Aktion auf der Homepage. Dies kann das Ausfüllen eines Kontaktformulars, der Anruf oder direkt der Kauf eines Produktes sein. Die Festlegung der Zielsetzung erfolgt in Abhängigkeit mit dem entsprechenden Unternehmen.
  10. Conversionrate

    Die Conversion-Rate ist ähnlich wie die CTR eine Kennzahl die das Verhältnis zwischen Klicks und Conversion in Prozent ausgibt. Sie zeigt, wie stark ein Keyword oder eine Unterseite am Erfolg der Kampagne bzw. der Homepage beteiligt ist. Funktionieren die gebuchten Keywords sehr gut, haben also eine hohe Conversionrate. Ist die Conversionrate niedrig, sollte das Keyword oder die Unterseite der Homepage optimiert oder das Keyword ausgewechselt werden.
  11. ROI

    Der ROI (Return-of-Investment oder zu deutsch Kapitalrendite) gibt an, wie hoch die Verzinsung des eingesetzten Werbebudgets ist. Der ROI soll somit zeigen, wie bestimmte Aktionen, Kampagnen oder sogar eine bestimmt Abteilung in Bezug auf den finanziellen Gewinn generiert. Die Zielsetzung liegt natürlich immer in der Erzielung einer höheren Rendite als die ursprünglich eingesetzte Investition. Stimmt dieser Wert bei einer Kampagne nicht mehr oder generiert eine Homepage nicht mehr die erforderlichen Ergebnisse, dann ist dies ein Alarmsignal, dessen Ursache schnellstmöglich identifiziert werden muss.
  12. CPA

    Der CPA (Cost-per-Akquisition) ist ebenfalls eine wichtige Erfolgskennzahl. Der betrachtet der ROI sowohl die Einnahmen- und Ausgabenseite, beschränkt sich der CPA mit der Ausgabenseite und was man hier an Ergebnissen erzielt. Der CPA betrachtet somit, wieviele Conversion ich für einen Betrag x erhalte. Wie hoch der erzielt Umsatz dieser Conversion ist, ist für den CPA erstmal irrelevant. Somit ist der CPA in erster Linie für die Kontaktgenerierung interessant. Also dort wo nicht direkt Umsatz generiert wird, sondern wo im Anschluss eine weitere Abteilung den Interessenten weiter bearbeitet. Diese Abteilung versucht im Anschluss einen so hohen Umsatz wie möglich aus diesen Kontakten zu generieren, wodurch sich ein Ziel-CPA ermitteln lässt. Dieser stellt eine Höchstmarke da, die bei der Kontaktgenerierung nicht überschritten werden darf.

Wir hoffen, wir konnten euch mit diesem Beitrag die Wichtigkeit dieser KPIs verdeutlichen. Jetzt bist du am Zug. War dieser Artikel für dich interessant? Welche Kennzahlen erhebst du bisher für dein Unternehmen? Öffne mal dein Google Analytics und schau nach, welche Daten du schon analysierst. Was müsst ihr noch berücksichtigen, was läuft schon gut bei euch. Die Optimierung eurer KPIs ist ein stetiger Prozess, der niemals aufhört, da das Internet niemals still steht. Denn nur wenn du deine Unternehmensziele auf deiner Homepage stetig verfolgst kannst du im Internet erfolgreich sein.

Du fandest diesen Artikel interessant, weißt aber nicht wie du die gezeigten Elemente umsetzen kannst? Dann lass uns unverbindlich telefonieren und erstellen das passende Konzept für dich. Wir freuen uns auf deine Anfrage.

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